Die Geschichte der Elbebaude

Die Geschichte von Elbebaude beginnt im Jahre 1830, wann an dieser Stelle eine geschäftstüchtige Frau namens Die Blasse von einer kleinen Hütte aus Steinen, Rinde und Gestrüpp Ziegenprodukte und Schnaps verkauft hat.

Später haben die Besitzer Devatove a Sirove aus Rokytnice nad Jizerou die ursprüngliche, primitive Hütte für Unterkunft für die Besucher erweitert.

In Jahren 1878-1879 hat Graf Harrach die Baude umgebaut und sie mit weiterem Anbauen in den Jahren 1888-1889 vergrößert. In 1904 hat er hier die erste Naturreservation im Riesengebirge gegründet. Die Elbebaude war sehr beliebt. Die Besucher konnten hier die Riesengebirgische Sauersuppe, Griebenknödel mit Kohl und auch hausgebackenes Brot kosten.

An Ostern 24. März 1913 fand ein internationaler Wettlauf auf 50 km um Zlate navrsi und Elbebaude statt. Es begann bei wunderschönem Wetter (die Wettkämpfer waren nur leicht angezogen), es hat sich jedoch in Hölle verwandelt. Der Wettkampf musste abgesagt werden und alle Wettkämpfer, außer Bohumil Hanc wurden angehalten. Sein Freund Vaclav Vrbata hat sich auf den Weg gemacht, um seinem Freund zu helfen. Er hat ihn erschöpft und durchgefroren gefunden, ihm seine Jacke gegeben. Beide sind aber im starken Schneesturm gestorben. Vaclav Vrbata wurde auf heutigem Grabhügel auf den Vrbata navrsi erfroren gefunden. Bohumil Hanc wurde stark unterkühlt ohne Lebenszeichen auf heutigem Hancuv Denkstein gleich bei Pancavsky Wasserfall gefunden, auf der Elbebaude ist er gestorben.

Seit 1934 wurde Bedrich Hlousek zum Pächter, er war ein Liebhaber des Gebirges und Patriot. Sein Leben endete nach Verhaftung der Gestapo. Später hat Josef Zapadlo die Baude gepachtet. 6.11.1965 brannte die Baude wegen unvorsichtiger Arbeit der Handwerker mit Benzinlampe.

Am 12.6.1969 wurde den Grundstein für ein neues, modernes neunstöckiges Stahlbetonpanellgebäude gelegt. Es wurde am 15. November 1975 eröffnet.  Architekt Zdenek Rihak hat die Baude entworfen. Die Baude ist am Hang platziert - der Eingang ist auf der Ebene des höchsten Stocks. Das Hotel hat 79 Zimmer mit der Gesamtkapazität für 120 Gäste. Zwei Gaststätten sind Bestandteil der Baude.

Bis 1996 hat die Baude das Staatsunternehmen Riesengebirgische Hotels betrieben. Im Oktober 1996 wurde die Elbebaude auf Grund der Großer Privatisierung einem Privatsubjekt verkauft. Nach Rekonstruktion im 1998 – 2004 wurde sie wiedereröffnet.

 

Seit September 2012 betreibt die Baude der Firma AEZZ a.s., die auch der Besitzer und Betreiber der Wiesenbaude ist. Wie die Wiesenbaude im letztem Jahr einen Aufschwung erlebt hat, wird die Elbebaude nach und nach in einen Zustand restauriert, der nicht nur ihr Aussehen verschönert, sondern es wird den Besuchern auch eine qualitativ höhere Unterkunft anbieten, um neue Möglichkeiten zu bieten, in den schönsten Partien des Riesengebirge eine aufregende Zeit zu verbringen.